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Altbürgermeister Willi Lülf führt weiterhin den Förderverein

25.09.2012

Die Neuwahl des Vorstandes stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Fördervereines Rourkela am vergangenen Dienstagabend (25.09.2012). Dabei wurde der alte (und neue) Vorsitzende Wilhelm Lülf einstimmig in seinem Amt bestätigt. Ihm zur Seite steht künftig als Stellvertreterin Beate Scheer. Zum neuen Schatzmeister wurde Martin Abdinghoff gewählt; seine Vertreterin im Amt ist Ellen Heidemann. Keine Veränderung gab es bei der Geschäftsführung, die weiterhin in den Händen von Jochen Höinghaus liegt.

Wilhelm Lülf bedankte sich bei den Mitgliedern für ihr großes ehrenamtliches Engagement ebenso wie bei der Stadt Werne, die seit mehr als zwei Jahrzehnten die selbstlose Arbeit von Pater John Alapatt in den Slums von Rourkela unterstützt. Ausgehend vom Wirken des Werner Ehrenbürgers und Bischofs Hermann Westermann in Indien sei es Verpflichtung und Ansporn zugleich, dem Sozialinstitut Seva Sadan finanzielle Hilfe zukommen zu lassen.

Nach wie vor gibt es in der Diözese Rourkela noch keinen neuen Bischof, nachdem John Barwa, der bereits mehrfach in Werne zu Gast war und über die aufopferungsvolle Arbeit in den dortigen Slums berichtete, zum Erzbischof aufgestiegen und nach Bhubaneswar umgezogen ist. In den kommenden Monaten, so die Erwartung der Fördervereins-Mitglieder, soll diese Vakanz beendet sein und die Arbeit unter neuer Leitung fortgesetzt werden.

Einige der in der Vergangenheit regelmäßig die Stadt Werne besuchenden Bischöfe und Erzbischöfe sind zwischenzeitlich in den Ruhestand verabschiedet worden. Dazu zählt neben Bischof Bilung, der als Nachfolger von Bischof Hermann Westermann gemeinsam mit Pater John Alapatt vor Ort zahllose Projekte unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ verwirklichte, auch Erzbischof Raphael Cheenath, der inzwischen in Mumbai lebt und dort vorwiegend seelsorgerisch wirkt.

Sobald über die Nachfolge in der Diözese Rourkela entschieden sei, werde man den neuen Bischof nach Werne einladen, um mit ihm über die Möglichkeit der künftigen Zusammenarbeit zu beraten, versprach Wilhelm Lülf.

Gleichzeitig verwies er darauf, dass die Resonanz auf der Biographie von Bischof Hermann Westermann dazu geführt habe, eine englischsprachige Übersetzung zu erstellen. Diese werde zwischenzeitlich aufbereitet, um sie anschließend als Download auf der eigenen Internet-Präsenz (www.rourkela.de) zur Verfügung zu stellen.

 

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